SPUR SLD: Neue Push-Tabelle

SLD ist ein High-Speed-Entwickler

Bei der Verwendung konventioneller Entwickler muss man damit rechnen, dass wesentliche Details in den Schatten verloren gehen, wenn auf Nennempfindlichkeit belichtet wird. High-Speed-Entwickler jedoch erreichen bei normalem Kontrast bei den meisten Filmen mindestens Nennempfindlichkeit oder sogar höhere Empfindlichkeiten.

Die mit dem High-Speed-Entwickler SPUR SLD erzielbare hohe Empfindlichkeitsausnutzung wird mit konventionellen Entwicklern erst bei steilerer Gradation und höherem Kontrast erzielt, also durch eine Push-Entwicklung, so dass wesentliche Details in den Schatten verloren gehen und die Tonwertdifferenzierung leidet.

SLD als Push-Entwickler

High-Speed-Entwickler werden häufig fälschlich mit Push-Entwicklern verwechselt. Beim Pushen allerdings wird zu einem hohen oder sehr hohen Kontrast überentwickelt, so dass durch Aufsteilung der Schwärzungskurve eine scheinbar höhere Empfindlichkeit entsteht, die jedoch Details in den Schatten vermissen lässt.

Auch bei der Verwendung von SPUR SLD ist eine weitere Empfindlichkeitssteigerung durch Push-Entwicklung möglich, wobei in Abhängigkeit von der Filmemulsion die hervorragende Tonwertdifferenzierung und ein sehr guter Kontrastausgleich erhalten bleiben.

Infolge seiner relativ weichen Wirkungsweise ist SPUR SLD trotz seiner sehr hohen Empfindlichkeitsausnutzung für viele weich arbeitende Emulsionen bislang noch nicht zum Pushen geeignet. Um auch mit solchen Filmen bei der Verwendung von SPUR SLD sehr hohe Push-Empfindlichkeiten zu erreichen, werden wir für SPUR SLD in nächster Zeit ein neues Push-Additiv auf den Markt bringen!

Wie am 15. Oktober 2014 angekündigt, veröffentlichen wir heute zunächst eine neue, zweite Push-Entwicklungstabelle mit Pushempfindlichkeiten für Filme, die sich bei Entwicklung mit SLD zum Pushen eignen.

Das geplante SPUR Push-Additiv für SLD wird nur bei bestimmten Emulsionen und Empfindlichkeiten mit einem ganz bestimmten Kipprhythmus benötigt. Wird das Push-Additiv nicht benötigt, resultiert je nach Emulsion und erreichbarer Empfindlichkeit ein anderer Kipprhythmus. Dies wird in der Push-Tabelle durch farbliche Markierung dargestellt:

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