Über uns

SPUR ist ein kleines mittelständisches Unternehmen mit eigener Forschung und Entwicklung, das spezielle Entwickler und Produkte für die analoge Schwarzweißfotografie herstellt und vertreibt bzw. vertreiben läßt.

Schwerpunkte der Tätigkeit umfassen folgende fachliche Bereiche: Schwarz-Weiß-Entwicklungstechnik, die bildmäßige Entwicklung von hochauflösenden Mikrofilmen und die bildmäßige Dokumentation.

SPUR liefert Fotochemie für die analoge Schwarzweißfotografie, die analoge Röntgentechnik sowie für sensitive analoge Überwachungstechnik mit Schwarzweißfilmen. Neben Eigenprodukten stellt SPUR für Kooperations- und Vertriebspartner auch Produkte her, die unter anderen Markennamen (Rollei¹, ADOX²) vertrieben werden.

Die Zielsetzungen von SPUR umfassen die Weiterentwicklung und Förderung der analogen Schwarzweißfotografie durch Optimierung und Qualitätsverbesserungen der Systeme Filmemulsion-Fotochemie und Papieremulsion-Fotochemie, um damit technisch und künstlerisch neue Anwendungen zu erschließen. Aufgrund neuer Erkenntnisse über den Entwicklungsprozeß wurden mit völlig neuen Rezepten durch Optimierung der Systeme Filmemulsion-Fotochemie und Papieremulsion-Fotochemie für bekannte marktgängige Filme und Papiere neue Qualitäten erzielt  (z. B. Schärfe-Sensation bei der Kombination Rollei Ortho 25 Rollfilm mit hochverdünntem SPUR ACUROL- N).

Eine besondere Zielsetzung von SPUR war und ist der bildmäßigen Entwicklung hochauflösender Mikrofilme gewidmet. Mit der erfolgreichen  Erschließung von Mikrofilmen für die bildmäßige Fotografie hat SPUR einen bedeutenden Durchbruch erzielt. Ermöglicht wurde dies mit einer neuartigen Fotochemie, die  sowohl zu einer Empfindlichkeitssteigerung der Mikrofilme, einer idealen Grauwertdifferenzierung als auch zu einem außerordentlich hohen Belichtungsspielraum geführt hat.

Die von SPUR erschlossene volle Ausnutzung des Potenzials hochauflösender Mikrofilme erschließt damit völlig neue Anwendungen in der klassischen Schwarzweißfotografie und in der Dokumentation. Im Zuge dieser Entwicklung hat SPUR mit Mikrofilm (SPUR Orthopan UR Film) im Jahr 2006 mit Carl Zeiss in Oberkochen einen Auflösungsrekord für bildmäßig entwickelte Filme aufgestellt.


  1. Rollei RPX-D (RPX Film Developer), Rollei RHC, Rollei ATP DC/AB New Generation, Rollei Supergrain
  2. ADOX ADOTECH II, ADOX Silvermax Entwickler, ADOX ADOLUX ADX
20 Kommentare zu “Über uns
  1. Wilfried Schwetz sagt:

    Eine Frage: Der PXD funktioniert auch für den Kentmere 400 in gleicher Weise?

    • SPUR sagt:

      Hallo Herr Schwetz,

      leider funktioniert der PXD beim Kentmere 400 nicht in gleicher Weise, es ist nicht die gleiche Emulsion. Dies war zwischenzeitlich auch in unserem Datenblatt zu lesen, als der RPX 400 eine Zeitlang nicht lieferbar war. Damals ist von anderer Seite behauptet worden, es handle sich um die gleiche Emulsion. Dies ist jedoch nicht richtig.

      Mit freundlichen Grüßen
      Heribert Schain

  2. Prof. Dr. Arno Basedow sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    heute habe ich bei der Renovierung meines Kellers mit gewisser Wehmut einen Karton „umgeschichtet“, in dem ich mein (SW und Farbe) Vergrößerungsgerät und Zubehör seit 1986 verstaut habe. Dabei habe ich wieder an die gute alte Fotografie auf der Basis von Silberhalogeniden gedacht und bin so beim Googeln auch auf Ihre Homepage gestoßen. Seit 1985 bin ich aus beruflichen Gründen nicht mehr dazu gekommen, meine Dunkelkammer zu nutzen.
    Als Doktorand hatte ich mir in der 70er Jahren (bis zu meiner Habilitation) die Institutsdunkelkammer des Physikalisch-Chemischen Instituts der Uni Heidelberg „unter den Nagel gerissen“ und als Physikochemiker die gesamte Silberhalogenidfotografie (SW, Farbe, Ektacolor, Ektachrome, Cibachrome, usw., einfach alles was es gab) als Hobby wissenschaftlich bis ins Extreme ausgereizt. Bis 2011 habe ich an der Uni Heidelberg noch eine wissenschaftlich anspruchsvolle Vorlesung darüber gehalten. Seit 2006 habe ich aber nur noch digitale Erinnerungsfotos geknipst und mittlerweile ganz den Spaß an der Fototechnik verloren. Als Pensionär ist mein altes Hobby gänzlich zum Erliegen gekommen. Mit 67 hat man ja auch andere Prioritäten.
    Ich möchte hier nicht allzu weit ausholen, ein Beispiel aber doch erwähnen: In meinem Institutszimmer hing ein 30×40 cm großes Minox-Bild (dieses bekannte 8×11 mm Format, eine Minox C hatte ich damals immer in der Tasche). Dieses „kleine Minox-große Bilder“-Foto des Heidelberger Schlosses mit der alten Brücke im Vordergrund war absolut ohne Korn. Ich konnte auch jeden beliebigen Film z. B. von Kodak Panatomic bis hin zu Kodak Tmax 400 (habe auch mit Kodak Technical Pan 100 ISO und Tmax 3200 beste Ergebnisse erzielt) auf identischen Kontrast hin entwickeln. All diese Rezepturen (allerdings nicht immer sind es die gängigen Allerweltschemikalien, aber doch mit absolut reproduzierbaren Ergebnissen) habe ich in meiner Vorlesung ebenfalls propagiert.
    Vielleicht interessiert Sie das auch. Ich würde Ihnen meine Rezepturen dann zur Verfügung stellen. Dann wäre zumindest meine frühere „Erfahrung“ auch heute noch etwas genutzt.
    Beste Grüße
    A. Basedow

    Prof. Dr. Arno Basedow
    Senior Strategie-Berater
    Fraunhofer-Zentrum für Mittel-und Osteuropa MOEZ
    Privatanschrift:
    Elisabethenstraße 25
    61118 Bad Vilbel
    Tel.: 06101-88114 Mobil: 0171-4820311
    Fax: 06101-89398
    arno.basedow@moez.fraunhofer.de

  3. SPUR sagt:

    Sehr geehrter Herr Professor Basedow,

    über Ihren Beitrag und Ihre langjährige Erfahrung als Wissenschaftler haben wir uns sehr gefreut. Leider ist die Schwarzweißfotografie von den Firmen mit den großen Namen nahezu völlig aufgegeben worden, sodass Fachexperten auf diesen Gebiet sehr dünn gesäht sind. Dies hat zur Folge, dass vielfach aus kurzsichtigen Gründen von Herstellern falsche Angaben gemacht werden. Umso wichtiger ist daher heute eine enge Kooperation mit seriösen Fachexperten, die auch wir gerne pflegen.

    Ihre Erfahrungen mit ungewöhnlichen Entwicklersubstanzen können wir bestätigen. Im Gegensatz zu einen „normalen“ Schwarzweißentwickler, der etwa 4 bis 5 chemische Substanzen enthält, enthalten die von SPUR entwickelten und ausgetesteten Entwickler 15 oder mehr Substanzen, die sorgfältig aufeinander abgestimmt sind.

    Unser Entwicklerteam besteht aus Dipl.-Ing. Heribert Schain, einem studierten Fotoingenieur, und mir als promovierten Physiker. Diese Zusammenarbeit hat sich vielfach als sehr nützlich erwiesen, da fotografische Vorgänge vielfach nicht allein durch chemische Wechselwirkungen erklärt werden können. Diese jetzt knapp über 25 Jahre bestehende Zusammenarbeit hat uns in die Lage versetzt, wichtige Beiträge zur Schwarzweißfotografie zu leisten.

    Ein bislang in seiner Anwendung noch nicht erschlossener Bereich ist die empfindlichkeitssteigernde, bildmäßige Entwicklung von Dokumentenfilmen, die bereits heute von einigen Anwendern zur Reproduktion alter Bilder und zur Dokumentation im Museumsbereich genutzt wird. Auf diesem Gebiet der Hochauflösung und Langzeitdokumentation sehen wir noch ein interessantes und vielversprechendes Anwendungsgebiet.

    Wenn Sie an der Schwarzweißfotografie auch weiterhin ein praktisches Interesse haben – für ein erfüllendes Hobby ist man nie zu alt – sind wir gern bereit, Ihnen für einen Neustart SPUR-Fotochemie zur Verfügung zu stellen.

    Für Ihr freundliches Angebot uns Ihre bisherigen Rezepte zur Verfügung zu stellen sind wir Ihnen als kleines mittelständisches Unternehmen sehr dankbar. Falls wir hiervon etwas umsetzen können, ist es für uns selbstverständlich, auf die wissenschaftliche Quelle zu verweisen und diese auch angemessen zu beteiligen.

    Wir freuen uns auf einen weiteren Dialog mit Ihnen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Wolfgang Heidrich
    SPUR

  4. Martin Krieft sagt:

    Hallo ich hätte gern gewußt ob der neue Film Rollei RPX 25 schon mit Acurol N ausgetestet worden ist. Über eine Antwort wurde ich mich freuen. Schönen Gruß M. Krieft

    • SPUR sagt:

      Hallo Herr Krieft,

      mittlerweile konnten wir “den Neuen” mit ACUROL testen und empfehlen die folgende Entwicklungszeit:

      Empfindlichkeit: ISO 20/14°
      Verdünnung: 1 + 70
      Entwicklungszeit bei 20° C: 11 Minuten
      Kipp: erste halbe Minute permanent, dann jede min 1x.
      Resultierender Kontrast: normal (N)

      Ein neues Datenblatt mit Entwicklungstabelle veröffentlichen wir im Laufe des Tages in der Rubrik “Aktuelles”.

      Mit freundlichen Grüßen,
      SPUR

  5. j jacobs sagt:

    Sehr geehrter Herr,

    Ich möchte gerne wissen was Sie meinen mit Schutzgas für SPUR HRX Part A?
    Könnte ich hier auch eine Vacuvin (Vakuum Wine Saver) gebrauchen um die Sauerstoff weitgehend zu entfernen?

    Mit freundlichem Gruss,

    J. Jacobs

  6. Gina van de Sand sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich bin dabei eine Seminararbeit über Werkstoffe in fotografische Filmen zu schreiben und wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir Informationen zu diesem Thema bereitstellen könnten.

    Besonders hilfreich wäre Literatur zu der Kristalltechnologie der Silberhalogenide, Sensibilisatoren, Kupplern bzw. Inhibitoren und der Lichthofschutzschicht. Ich würde mich jedoch auch über andere Informationen freuen.

    Falls Sie Informationen zur Verfügung hätten und dazu bereit wären mir diese zu geben wäre ich Ihnen wirklich sehr verbunden.

    Beste Grüße,
    Gina van de Sand

    • SPUR sagt:

      Hier können wir leider nicht helfen, da wir keine Filmhersteller, sondern Entwicklerhersteller sind. Wir empfehlen, dass Sie sich an einen Filmhersteller wenden.

  7. Kein Kommentar, aber folgende Fragen : vor Jahren gab es 8×11 Minox-Filme und Agfa Copex Rapid + Spur Nano Speed Prof. und Ilford 100 Delta + Spur HRX Prof. Was gibt es da Heute ?Vielen Dank voraus für ihre Auskunft.

    • SPUR sagt:

      Leider hat damals die Firma Minox die Konfektionierung von Minoxfilmen eingestellt. Daher gibt es heute kein Nachfolgeprodukt im 8 x 11 Bereich.

      Es gibt als Entwickler den SPUR HRX weiterhin. Für die Entwicklung des Agfa Copex Rapid KB- und Rollfilm (wird von uns als SPUR DSX als Hausmarke verkauft) gibt es als Nachfolger des Nanospeed inzwischen den SPUR Modular UR New.

  8. Gina van de Sand sagt:

    Dann habe ich die Zeile über Filmemulsion-Fotochemie wohl falsch interpretiert. Vielen Dank für die Rückmeldung und viel Erfolg.

    • SPUR sagt:

      Hallo Gina van de Sand,

      SPUR optimiert Enhtwicklungsprozesse für bestehende Filmemulsionen. Ausgangspunkt unserer Forschungs- und Entwicklungsarbeiten vor über 25 Jahren war die Erkenntnis, dass bei einer „klassischen“ Entwicklung ein hoher Anteil der in der Emulsionschicht gespeicherten Informationen gelöscht werden.

      Bei der Verbesserung des Systems Filmemulsion-Filmentwickler geht die Filmemulsion (wobei uns der grundsätzliche Aufbau einer Emulsion selbstverständlich bekannt ist) zunächst als sog. „Unbekannte X“ in den Versuchsaufbau ein. Das hängt damit zusammen, dass sowohl das Gießen von Emulsionen sowie das Abstimmen eines Entwicklers auf die entsprechende Emulsion zwar durchaus einen theoretischen Hintergrund haben, in der Praxis aber reine Empirie sind.

      Wir lernen daher die jeweilige Emulsion durch das Entwickeln mit unseren Versuchsentwicklern zunächst einmal kennen, wobei sich das Kennenlernen lediglich auf die Reaktion der Emulsion auf die jeweilige Versuchschemie beschränkt. Aufgrund dieser Reaktion können wir dann durch eine Reihe von Versuchsentwicklungen den Entwickler so abstimmen, dass er bei dieser Emulsion beste Resultate hervorbringt. Dennoch bleibt uns das genaue Rezept der Emulsion mit ihren Bestandteilen unbekannt. Wir können z.B. zwar beobachten, dass etwa bei einer bestimmten Emulsion die Lichter „geblockt“ sind, wissen aber nicht, mit Hilfe welcher individueller Substanzen der Filmhersteller dies bewirkt. Dennoch können wir unsere Chemie hierauf einstellen.

      Die Optimierung der chemisch-physikalischen Entwicklung führte zu zahlreichen neuen Entwicklern mit fundamental neuen Ergebnissen: SPUR hat die Dokumentenfilme für die bildhafte Entwicklung erschlossen und mit Carl Zeiss für Dokumentenfilme einen Auflösungsweltrekord aufgestellt, siehe http://spur-photo.com/wp-content/uploads/2013/06/SPUR-Zeiss-Camera-Lens-News.pdf. Diese von SPUR entwickelten Spezialentwickler erreichen je nach Dokumentenfilm eine Grenzauflösung von 600 bis 800 Linien pro Millimeter. Das bedeutet, dass mit diesen Verfahren sogar die Güte der besten Optiken, die eine geringere Auflösung haben, überprüft werden können, siehe http://spur-photo.com/der-schaerfste-film-der-welt/. Auch die anderen von SPUR entwickelten Spezialentwickler erschließen die Grenzbereiche bisheriger Enhtwicklungstechnik: Höchste Feinkörnigkeit, maximale Empfindlichkeitsausnutzung von Emulsionen weit über die Nennempfindlichkeit hinaus, höchste Schärfe und Plastizität des Bildes, hervorragender Tonwertreichtum. All diese Eigenschaften sind in den Produktinformationen über die SPUR-Entwickler beschrieben und mit Beispielbildern und Erfahrungsberichten zahlreicher Anwender belegt.

      Wir hoffen, dass Sie aus diesen Erklärungen ersehen können, dass wir zwar tatsächlich das System Emulsion-Fotochemie verbessern und verbessert haben, ohne Ihnen jedoch genauere Auskunft über den jeweiligen Emulsionsaufbau geben zu können. Wir haben uns über Ihr Interesse an unseren Entwicklungen gefreut und wünschen Ihnen bei den Anwendungen viel Erfolg. Über Rückmeldungen und weitere Fragen würden wir uns freuen.

      Dr. Wolfgang Heidrich und Heribert Schain
      SPUR Photochemie

  9. Thomas Weber sagt:

    Sehr geehrte Fotobegeisterte der Fa. SPUR,
    Ich habe eine Anfrage. Ich betreibe die alte Technik der Kalotypie in modernisierter Form. Als Negativ verwende ich SW PE-Papier; hat eine sehr gute Planlage und ist leicht kopierbar auf Baryt. Die Bildwirkung ist antik mit der Qualität von heute. Mein Problem ist die geringe Empfindlichkeit des Negativs mit 9 DIN / 6 ASA. Haben Sie in Ihrem Programm einen Entwickler um die Empfindlichkeit zu steigern ohne die Gradation aufzusteilen?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort
    Thomas Weber

    • Heribert Schain sagt:

      Hallo Herr Weber,

      ein hochinteressantes Projekt, dieser alten Technik in unserer schnellebigen Zeit neues Leben einzuhauchen.

      Um Ihre Frage beantworten zu können, müßte ich wissen, womit Sie bisher das PE-Papier entwickelt haben.

      Mit einem Negativentwickler oder mit einem Papierentwickler und wenn ja, mit welchem?

  10. Siegfried Groß sagt:

    Werte Damen und Herren,
    vor Jahren gabs von Euch 8×11 Filme (Ilford Delta 100 und Agfa copex rapid) mit den passenden Entwicklern. Ist an eine Neuauflage im 8×11 Segment gedacht ?
    Von Minox selber gibt’s nur Vertröstung: …..Hoffnung Ende Sommer/Anfang Herbst….
    Mit freundlichen Grüßen Siegfried Groß

    • SPUR sagt:

      Lieber Herr Groß,

      hin und wieder erhalten wir noch solche Anfragen wie Ihre – vor ca. einem knappen Jahr hatten Sie hier ja eine sehr ähnliche Frage gestellt – aber leider können wir bei Ihrem Anliegen nicht weiterhelfen, da die Filme nun schon lange nicht mehr produziert werden. Aufgrund des fehlenden Materials haben wir seit geraumer Zeit keine Tests mehr durchführen können, und folglich können wir auch keine Verarbeitungstipps geben. Im übrigen möchten wir hier noch einmal darauf hinweisen, daß der Wikipedia-Eintrag unter 8×11, in dem wir erwähnt werden, völlig veraltet ist; es müßte lauten: „des Weiteren wurden [und nicht: „werden“] auf private Initiative seit 2001 verschiedene moderne Schwarzweißfilme wie beispielsweise Mikrofilme in Verbindung mit Spezialentwicklern von SPUR für die Hochauflösungsfotografie mit der MINOX angeboten.“ Dies ist nun schon seit Jahren nicht mehr der Fall. Es gibt trotzdem immer noch Webseiten im angelsächsischen Raum, die 8×11 Film mit altem SPUR-Entwickler als „neu“ zum Kauf anbieten oder meistbietend versteigern. Diese Webseiten sind Internetleichen, denn der alte Nanospeed-Entwickler wird von uns schon seit langem nicht mehr produziert. Bitte kaufen Sie SPUR-Filme und Entwickler nur aus zuverlässigen Quellen, z.B. bei unseren Händlern oder direkt bei uns.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Anita Schain

  11. Louis Huguenin sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren

    Ich habe kürzlich begonnen auch noch mit Mittelformat zu fotografieren. Da ich bis jetzt zwecks Optimierung der Entwicklerchemie immer zwei 135-Filme miteinander entwickelte, frage ich mich, ob etwas ähnliches auch it 120-Film möglich ist.

    Ein 120-Film ist ja rein flächenmässig nur die Hälfte von zwei Kleinbildfilmen. Könnte somit die Entwicklerchemie aus der Dose (in der entweder 2×135 oder 1×120-Filme Platz haben) auch noch für einen zweiten 120-Film zu gebrauchen sein. Somit könnte ich an Entwickler sparen und auch weniger „Abfall-Chemie“ produzieren.
    Ist dies möglich?

    Ich benütze im Moment vor allem TMax 100, Acros 100 und Delta 100 im 120-Format.

    Besten Dank für ihre Antowrt,
    Louis Huguenin

    • SPUR sagt:

      Sehr geehrter Herr Huguenin,

      mit 500 ml Entwickler-arbeitslösung lassen sich grundsätzlich 2 KB- oder 2 Rollfilme entwickeln. Wie von Ihnen richtig festgestellt, liegt dies darin begründet, daß die Fläche eiones KB-Films der eines Rollfilms entspricht. Daher können sie bei jedem SPUR-Entwickler mit 500 ml Arbeitslösung auch 2 Rollfilme entwickeln; dies entweder gleichzeitig, weil auf die Spirale zwei Filme passen, oder auch hintereinander. Wenn hintereinander entwickelt wird, muß darauf geachtet werden, daß die 2. Entwicklung innerhalb der Haltbarkeitsdauer der Arbeitslösung entwickelt wird.

      Mit freundlichen Grüßen,
      SPUR

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